Kategorie: Clients

Vecona Vintage Lookbook 2014

Wir waren wieder einmal unterwegs: das Team von Vecona Vintage, welches nicht nur ein besonderes Talent für das Auftun von Flohmarktschnäppchen hat, sondern auch stets ein Händchen für das Umgarnen (oh my.., es ist doch noch zu früh für schlechte Wortwitze) von anderen Dienstleistern hat, stellte mir vor einigen Monaten die neueste Errungenschaft vor. LMB racing Belgium, ein Oldtimer-Restaurateur im schönen Antwerpen würde uns seine Kutschen zur Verfügung stellen für das diesjährige Lookbook. Gesagt, getan, irgendwo zwischendurch noch Models gecastet, Konzept entworfen und Google Streetview missbraucht, um sich in etwa einen Eindruck von der Situation vor Ort zu machen. Denn für langwieriges Locationscouting vor Ort war keine Zeit mehr. Freitags Abends hin, Samstag Shooting, Sonntag wieder zurück. Was dazwischen geschah, bleibt in Antwerpen;) Also abgesehn von den Fotos und jeder Menge schöner Erinnerungen an ein wie immer tolles Team und gude Laune.

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Mehr gibt’s im Portfolio unter Fashion & Beauty

Hier nun aber noch das vollständige Lookbook, ich freu mich auf den Druck.

 


 


Nothing to Hide?

1. Quartal, Routerhersteller Viprinet kriegt eine neue Werbekampagne verpasst. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf der sicheren Übertragung von Daten. Für mich eine Reise in die Vergangenheit. So war die Auseinandersetzung mit dem Überwachungsstaat vor vier Jahren in meiner Diplomarbeit „Veröffentlicht – Privatsphäre im Wandel“ schon das Thema. Damals vielleicht noch etwas ferner und theoretischer – in der Zwischenzeit für viel mehr Menschen im wahrnehmbaren Umfeld.

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Die überspitzte Darstellung in „Nichts zu verbergen?“ von absurden Erfolgsgeheimnissen, dient auf der einen Seite als klarer Eyecatcher in den Magazinen, in der die Anzeige nun geschaltet wird. Auf der anderen Seite sensibilisiert Sie hofffentlich den ein oder anderen nach einem kurzen Schmunzeln einmal darüber nachzudenken, wie sicher denn der eigene Netzzugang ist.

Besonders freue ich mich, dass Joscha Brück im Rahmen des Shootings ein Timelapse-Video gebaut hat, welches einen Einblick in die Arbeit um diesen „Büroschnappschuss“ herum ermöglicht. Viel Spaß beim Schauen:)

Nothing to hide on „Nothing to hide?“ from Joscha Brueck on Vimeo.

 

 


Danke Sommer

bleiben wir mal weiter antichronologisch in der Aufzählung von Dingen, die da in den letzten Monaten passierten. Beim gestrigen Scrollen durch meine Facebookchronik stellte ich fest, dass das Hochwasser ja noch gar nicht allzu lang zurückliegt. Als es passierte, kam mir die Wartezeit endlos vor. Mit dem Wasser verschwanden einige der von mir gerne angesteuerten Locations, entweder weil sie direkt am Wasser liegen oder weil es strategisch sinnvoll war diese Flächen zu fluten, um Schlimmeres zu vermeiden. Meine Wenigkeit stapfte diesen Sommer zunächst überdurchschnittlich oft in Gummistiefeln zu besagten Plätzen um die Lage zu checken und um im Nachhinein Shootingtermine weiter zu verschieben.

Mit dem Juli kam die Erlösung und einiges konnte endlich abgearbeitet werden. Seit letzter Woche poste ich schon Motive, die an einem der darauf folgenden paradisischen Sommertage für eine Privatkundin entstanden, auf meiner Facebookseite – und das quasi vor der Haustür. Passend zu der aktuellen Spätspätsommer-Stimmung hier nun nochmal ein paar Auszüge aus dem Shooting:

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Hair&Make-Up: Theresia Pistel

Clothing: Vecona/privat

Assistenz: Thomas Lempa

 


Einmal durchgeschnauft und weiter geht’s

Nach einer fabelhaften Woche auf Teneriffa, bin ich nun wieder zurück und besteige nun die analogen und digitalen Papierberge auf meinem Schreibtisch. Solange sich das deutsche Wetter aber nicht deutlich vom Nullpunkt entfernt, kommt hier keine Stimmung für ’nen Frühjahrsputz auf. In diesem Sinne nutze ich die Zeit, um nostalgisch (hach) in den Erinnerungen der letzten Wochen (ächz) zu schwelgen. Aus beruflicher Perspektive war es ein unglaublich produktives erstes Quartal. Zu verdanken habe ich das zum einem Viprinet, für die ich nun im fünften Jahr die Werbekampagnen rund um die CeBIT gestalte. Nach drei Jahren mit sehr aufwändigen Setups entwickelte ich dieses Jahr eine Kampagne, deren Schwerpunkt das erste mal nach gefühlten Ewigkeiten nicht auf einem pompösen Bildkonzept sondern auf inhaltlichen Beispielen fußt. Dies ermöglichte einen schnelleren Zugang zu den Zielgruppen, ließ aber auch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Textern zu. Neu war vor allem, dass die Arbeit mit Modellen dieses Jahr komplett wegfiel und wir auf Angestellte des Unternehmens zurückgriffen:

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Gemessen an den aufzutreibenden Requisiten in Form von Berufskleidung und der Postproduktion von sechs Motiven, war der Arbeitsaufwand trotz allem Optimierwahns wesentlich höher als in den Jahren zuvor.

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..immerhin hatten wir noch Energie für ein Gruppenbild nach getaner Arbeit;)

Neben der Kampagnenbetreuung fiel die gestalterische Entwicklung eines neuen Messestandes in Kooperation mit mac in meinen Verantwortungsbereich.

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kann sich sehen lassen! 

Zu guter Letzt betreute ich das Unternehmen vor Ort bei Standabnahme und auf allen Veranstaltungen, so dass bereits von der Messe aus alle Pressemedien nicht nur auf textlicher Basis bedient werden konnten.

Neben meinen Tätigkeiten für Viprinet hatte ich die Ehre wieder einmal für JEAN MÜLLER hinter der Kamera zu stehen. Einen Monat nach CeBIT steht die Hannover Messe an und hier feiert der größte Arbeitgeber im Rheingau seinen Auftritt in Sachen Sicherungstechnik. Für die hierfür neu entwickelten Kataloge konnte ich an meine letztjährigen Shootings anknüpfen und das Unternehmen in Sachen Business-, Still- und Architekturfotografie unterstützen. Ich freue mich auf die Kataloge, die sich derzeit im Druck befinden.

Ausgleich zu solch technischen Kunden gaben künstlerisch angehauchte Projekte. Hier sei zum einen die erfolgreiche Vernissage meiner noch laufenden Ausstellung im wiesbadener Ernst+Unbekannt genannt. Zwischen all der Messehektik eine Ausstellung zu konzipieren war definitiv eine neue Erfahrung.

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von Fensterputzen bis Full House

An dieser Stelle nochmal ein riesen Dank an die zahlreichen Besucher – das Kondenswasser an der Innenseite der Glasfront sprach für sich;)

Auch das Sensor-Magazin schickte mich noch in all dem Trubel los (als hätte ich es anders gewollt..) und so lernte ich an einem kalten Mittag den schweiter Schriftsteller Peter Stamm kennen – den neuen Stadtschreiber von Mainz. Im Rahmen der „So wohnt Mainz“-Reihe hatte ich die exklusive Möglichkeit einen Blick in seine Wohnung im Gutenberg-Museum zu werfen. Die Eindrücke gibt es ab Dienstag im neuen Sensor!

Da dieser lang überfällige Eintrag mit ein paar Aktualisierungen der Portfolio einherging, empfehle ich einen Klick auf die Übersichtsseite.